Picknickkorb – ein Kaufratgeber

Picknickkorb

Immer wenn die wärmere Jahreszeit angeht, egal ob Frühjahr oder Sommer, zieht es die Menschen in die Natur. Die einen genießen es Wanderungen zu unternehmen, andere brechen auf zu gemütlichen kleinen Spaziergängen oder Ausflügen.

Nachdem der Mensch auch unterwegs Hunger bekommt, liegt es nahe sich hin und wieder ein wenig Ruhe zu gönnen und eine Brotzeit einzunehmen. Um sie Brotzeit für zwischendurch mitsamt Tellern und Besteck einfach transportieren zu können, bietet sich ein Picknickkorb an.

Der Picknickkorb ist schon seit vielen Jahren ein sehr beliebter Begleiter der Naturliebhaber oder auch von Familien, die zum Baden fahren, bzw. die Freizeit draußen verbringen.

Worauf sollte man bei einem Picknickkorb achten?

Waren es ursprünglich ganz normale geflochtene Körbe, in welchen die betreffende Person alles untergebracht hat, was sie zum Essen benötigt, so sind es im Laufe der Jahre sehr gut entwickelte Tragevorrichtungen geworden.

  • Sie haben einen aufklappbaren Deckel,
  • Fächer, in welchen man das Besteck und die Teller einsortieren kann.
  • Es gibt sogar Picknickkörbe mit Kühlfach. Hier können Getränke, sowie Nahrungsmittel, die nicht warm werden dürfen, gelagert werden.

Wer längere Touren vor sich hat und den Korb nicht die ganze Zeit in der Hand halten möchte, für den eignet sich ein Picknickrucksack. Der kann bequem auf dem Rücken getragen werden und auch diese Variante gibt es mit eingebautem Kühlfach.

Somit eignet sich diese Alternative gerade für Events in der freien Natur, bei denen es zu besonders entlegenen Orten gehen soll oder wenn man ein großes Picknick mit viel Essen und Zubehör veranstalten möchte. In diesen Rucksäcken finden sowohl Teller als auch das Besteck und Trinkgefäße Platz. Sie eignen sich für 2 – 4 Personen und haben oft ein extra Fach für Flaschen und Thermoskannen.

Die meisten Modelle sind von außen betrachtet kaum von herkömmlichen Rucksäcken zu unterscheiden. Lediglich das Innenleben ist dem speziellen Zweck angepasst. Bekannte Hersteller sind etwa Brubaker, Xcase oder Inspiron.

Je nach dem, wie viele Menschen bei einem Ausflug verpflegt werden sollen, desto größer sollte der Picknickkorb sein und natürlich muss auch die Picknickdecke eine dementsprechende Größe haben.

Außerdem sollte sie einen trockenen Sitzplatz garantieren und leicht feuchten Untergrund ausgleichen können. Die Modelle sind meist kompakt und lassen sich aufrollen oder auf wenig Platz zusammenlegen. Darüber hinaus kann man sie einfach transportieren, da sie oft einen Tragegriff aufweisen oder in einer Tasche verstaut werden können, die selbst mit einem Griff ausgestattet ist. Die Decken gibt es in verschiedenen Ausführungen mit beispielsweise Polsterung oder besonders ansprechenden Mustern. Bekannte Hersteller sind etwa PEARL, Fasion Plaza oder Joy. Vom Preis her variieren sie stark und kosten von 10 € bis teils 400 €,

Vor allem bei trockenem Wetter können jedoch auch herkömmliche Decken für das Picknick eingesetzt werden.

Picknickkörbe für Kinder

Im durchschnittlichen Picknickkorb finden die Utensilien für bis zu 4 Personen Platz, es gibt aber auch größere Körbe, die sogar Stauraum für Nahrung und Geschirr bis zu 8 Menschen bieten. Sind Kinder bei dem Ausflug dabei, kann es von Vorteil sein, ihnen einen kleinen Picknickkorb für Kinder zu geben. In diesem Können sie nicht nur Snacks, sondern auch kleine Spielsachen verstauen und haben während des Picknicks was zum Spielen und ihnen wird nicht so schnell langweilig.

Diese Körbe sind besonders leicht und lassen sich mit Kunststoffgeschirr oder Blech ausstatten. Meist werden sie von Spielzeugherstellern angefertigt, sind aber dennoch robust und für den Einsatz draußen gebaut. Bekannte Anbieter sind PEMA Bigjigs Toys, Spiegelburg oder Steiff. Die Preise und die Qualität der Produkte variieren stark, sie gibt es ab 10 bis 100 €.

Egal welchen Korb man sich für das Mahl im Freien aussucht, auf alle Fälle ist es immer etwas besonderes, vor allem für Menschen, die in einer Stadt wohnen und nicht oft die Chance haben in der Natur zu speisen.

Je nach Ausführung, sind auch die Preise der Hersteller sehr unterschiedlich, aus diesem Grund sollte der Käufer sich im Vorfeld genau im Klarem sein, welchen Ansprüchen ein solcher Picknickkorb gerecht werden muss und aus welchem Material er hergestellt sein soll.

Picknickgeschirr und Komplettsets

Anders als normales Geschirr ist das Picknickgeschirr so hergestellt, dass es auch in kleinen Stauräumen untergebracht werden kann. Es wird meist aus Kunststoff gefertigt, ist bruchfest und wiegt nur wenig. Außerdem lässt es sich in der Spülmaschine reinigen. Alternative Materialien sind Edelstahl, Glas oder Porzellan.

Wer sich nicht erst alle Komponenten zusammensuchen möchte, kann sie auch einfach im Komplettset kaufen. So gibt es nämlich Körbe mit integriertem Picknickgeschirr, die bereits die Tassen, Teller oder das Besteck enthalten. Oft ist dies unterm Strich sogar die billigere Alternative. Darüber hinaus passen die Einzelteile farblich zusammen und man kann sicher sein, dass sie auch alle im Korb Platz finden. Bekannte Marken sind hier Light my Fire, Ezetil oder Easy Camp.

Und wer noch eine Inspiration für die richtigen Rezepte zum Picknicken benötigt findet hier(Hyperlink) eine Auswahl an Büchern zum Thema.

Eine kurze Geschichte des Picknickkorbes

Wie vieles beginnt beginnt die Geschichte des Picknickkorbes bei den alten Griechen. Bereits in der Antike nahm man schon gerne Mahlzeiten unter der freiem Himmel ein, wobei die Nahrung zunächst in Tüchern und später in kleinen Körben transportiert wurde. Diese Tradition wurde dann auch von den Römern übernommen und zog sich bis ins Mittelalter, wo vor allem auf Reisen zwangsweise draußen gegessen werden musste.

Den ersten richtigen Picknickkorb erfanden die Engländer. Er war mit einer Halterung für Tee und Teekanne ausgestattet und wurde bei allerhand kultureller Ereignisse mitgenommen.

In der Moderne kam das Picknick dann europaweit bei der breiten Bevölkerung in Mode und von nun an galt es als schick, jeden Sonntag in freier Natur zu speisen.

Welches Material ist geeignet?

Die klassischen Picknickkörbe sind aus Rattan geflochten und haben auf den Seiten je einen Bügel zum Tragen. Bei edleren Modellen wird in die Innenwände Leder integriert. Außerdem haben die meisten solcher Körbe spezielle Halterungen für Tassen und Geschirr. Alternativ dazu wird auch Kunststoff verarbeitet. Er mag nicht so schön aussehen wie Holz, ist jedoch leichter zu reinigen und wiegt deutlich weniger. Daneben gibt es noch Körbe aus Stoff und sogar solche aus Papier, die aber nur einmal verwendet werden können.